" Oh ist der süß.." ... aber er bleibt nicht so.

Als Welpe spricht man, wenn der Hund sich ca. in der sechszehnten bis zwanzigsten Woche seinens Lebens befindet. Hierbei gibt es Unterschiede bezüglich der Rasse und späteren Größe der Hunde. Der eine braucht halt etwas länger als der andere...

In der Zeit bei der Mutter und seinen Wurfgeschwistern sollte er sich bereits langsam an seine "kleine Umgebung" gewöhnt haben, die ihm Sicherheit gewährt. Das Fressen/ Saugen, das Spielen und Kuscheln, die verschiedenen Untergründe und Gerüche in seiner naheliegenden Umgebung sind ihm dort vertraut.

Wenn der Welpe nun zu uns nach Hause kommt ist alles erst einmal neu. Für beide Seiten, Hund und Mensch, gibt es eine schlagartige Umstellung des Alltags. Als Besitzer ist man teilweise verunsichert und viele Fragen zwängen sich einem auf: Wie bekommt man den Hund stubenrein? Was und wieviel frisst er? Wie oft muss ich mit ihm raus, wie spiele ich mit ihm, wo schläft er und, und, und.

Dem Welpen geht es aber nicht anders, er ist verunsichert, versteht uns Menschen nicht und wir sind für ihn nicht einschätzbar, da wir unterschiedlich kommunizieren.

Gewöhnung an die neue Umgebung, den Besitzer und an Umweltreize, sowie Umgang mit dem Welpen ist nur ein Teil des Inhaltes von diesem Kurs. Desweiteren kommten z.B. Themen: wie lernt ein Hund? Wie kommuniziert er, wie und wann belohnt man ihn richtig, wie bringe man ihm etwas bei ?

Auch Lerneinheiten aus der Grunderziehung setzten wir in den Anfängen praktisch um.